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Durch das Reizklima an der Küste und die aerosolhaltige Luft werden die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert und gesteigert. Der berühmte weiße Sandstrand mit seinen ausgedehnten Wattflächen bietet zu jeder Jahreszeit ideale Voraussetzungen für Klimakuren. Das Nordseeklima ist geprägt durch den stetigen Seewind. Er ist durchsetzt mit Mineralsalzen und anderen Heilstoffen, wie z.B. Jod, und ist dabei frei von Staub- und Allergenstoffen. Zusammen mit der damit verbundenen Reizwirkung kommt dem Aufenthalt an der Küste vor allem bei Atemwegs- und Hauterkrankungen eine besondere gesundheitliche Bedeutung zu.
Reizfaktoren sind die Ultraviolettstrahlung während des Sommerhalbjahres (Heliotherapie) sowie ganzjährig der Wind, der als Klimafaktor abhängig von der Wetterlage und der damit verbundenen Windstärke nachhaltigen Einfluss ausübt. Schonfaktoren sind die Reinheit der Luft, die Allergenarmut an der See, die ausgeglichenen Temperaturen und die ausgeglichene relative Feuchte mit geringen Schwankungen zwischen Tag und Nacht.
Dieses Klima, verbunden mit der Lage in Strandnähe, machen die Klinik Nordseeküste besonders für Krankheiten der Atemwege und für Allergien sowie Hauterkrankungen geeignet. Voraussetzung ist allerdings eine umfassende ärztliche und psychosoziale Betreuung während der Maßnahme. Die Klimaveränderung, Strandspaziergänge mit der damit gegebenen Aerosolwirkung (Salinität des maritimen Aerosols um 3,2% ist am Strand der Nordsee die höchste überhaupt), und die Abhärtung an der frischen Luft können Bronchialbeschwerden schnell mindern. Durch Abhärtung wird die Infektanfälligkeit und die allgemeine Empfindlichkeit (Hyperreagibilität) der Schleimhäute reduziert (Erhöhung der Regulationsfähigkeit).
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